– Autor: Mirko Kolodziej Hoyerswerder Tageblatt (2013)

Fast ein Vierteljahrhundert ist es inzwischen her, dass der letzte Rotschlamm, der als Abprodukt aus der Produktion des Lautaer Aluminiumwerkes entstand, ins sogenannte Restloch Heide V zwischen Lauta und Hosena eingespült wurde. Und immer noch beschäftigt die Umwelt-Altlast Behörden und Fachleute. Nun können sie als Etappenschritt einen ersten Erfolg vermelden: Seit Dienstag fließt nämlich Wasser aus dem 15 Meter tiefen See ab. "Ich bin froh, dass damit die akuten Gefahren, die vom Restloch V und von dem Trenndamm ausgehen, verringert werden", sagt Sachsens Umweltminister Frank Kupfer.