Schornstein gesprengt - Abriss an alter Nähmaschinenfabrik
euroregiotv (2009)
Donnerstag kurz vor 12. Noch steht sie, die marode Esse des stillgelegten Nähmaschinenwerkes an der Jauernicker Straße. In wenigen Minuten soll der Auftakt zum Abbruch dieser Industriebrache lautstark erfolgen. Seit 18 Jahren steht hier steht hier die Produktion still. Im November 2008 hatte die Gesellschaft zur EntWicklung und Sanierung von Altstandorten mbH kurz GESA das Objekt übernommen. Sie hatte nun die Sprengung des 38 Meter hohen Schornsteins in Auftrag gegeben.
Fachgerecht sind die Sprengladungen angebracht und verdrahtet worden. Zahlreiche Schaulustige hatten sich kurz vor zwölf versammelt. Punkt 12 Uhr gaben die Sirenen das Signal zur Sprengung. Sprengmeister Wolfgang Gießler ist zufrieden. Alles hat nach Plan geklappt. Die ca. 100 Jahre alte brüchige Esse wurde in Tausende Bruchstücke zerlegt.
Wie die weiteren Pläne für die Industriebrache aussehen ist jedoch noch unklar. Die GESA will nun erst einmal die Beschaffenheit des Grundstückes gründlich untersuchen. Danach erst soll entschieden werden ,was hier entstehen soll.