– Autor: ani Lausitzer Rundschau (2011)

Auf der Fläche des ehemaligen Fernsehkolbenwerkes in Friedrichshain will die Ludwigshafener Firma Eurosol einen Solarpark errichten. Die Felixseer Gemeindevertretung hat den Aufstellungsbeschluss dazu bestätigt.

Wie Uwe Eppinger, Baufachbereichsleiter in Döbern-Land, mitteilt, sollen die Anlagen auf einer Fläche von rund neun Hektar errichtet und eine Leistung von vier Megawatt installiert werden. Ortsvorsteher Karsten Lehmann (Freunde des Sports Friedrichshain): »Aus meiner Sicht ist ein Solarpark besser als die Brachfläche, die wir jetzt haben.« Außerdem seien Steuereinnahmen für die Gemeinde zu erwarten, sagt Uwe Eppinger.

Noch gehört die Fläche der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten (Gesa), Nachfolgerin der Treuhandliegenschaftsgesellschaft. Aber es gebe einen Kaufinteressenten, wie Gesa-Sprecherin Gudrun Finger bestätigt. Im Sommer 2007 waren die Reste des Werkes abgerissen worden. Der letzte Schornstein, von denen Friedrichshain um 1900 eine ganze Reihe hatte, fiel im August desselben Jahres.

Die frühzeitige Bürgerbeteiligung zum Solarpark soll noch im ersten Quartal dieses Jahres mit einer Einwohnerversammlung gesichert werden. »Eventuell Anfang Februar«, sagt Uwe Eppinger.