– Autor: kj Thüringer Allgemeine Zeitung (2011)

Studentische Ideen zum klassischen Eiermannbau gestern vorgestellt / Sanierung des Gebäudes läuft bereits

Apolda. Eine Woche lang hatten sich 17 Studenten aus ganz Deutschland und zwei aus Jekaterinenburg im Ural bei einem Workshop mit der möglichen Zukunft des Apoldaer Eiermannbaus beschäftigt. Das war im September 2009. Gestern legte das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) die Ergebnisse des Workshops in Broschürenform vor.

Zur Präsentation waren eine ganze Reihe von Lehrkräften und Architekten, Studenten und Denkmalpflegern erschienen. "Industriedenkmale sind besonders schwierige Denkmale", betonte dabei Professor Dr. Hans-Rudolf Meier, der eine Professur für Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar inne hat. Deswegen freut es Ihn besonders, dass bereits jetzt fleißig saniert wird. Zu verdanken ist dies der Zusammenarbeit aller Beteiligten und vor allem dem Engagement der Eigentümerin, der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten (Gesa). Deren Geschäftsführer Dr. Claus-Peter Pietras versprach den Anwesenden, im Spätsommer an die gleiche Stelle einzuladen. Dann werde die Sanierung des Baukörpers abgeschlossen sein.

Wie das im Detail aussehen wird, stellte Professor Dr. Wolfgang Kühn vom gleichnamigen Jenaer Architektur- und Ingenieurbüro vor. Zugleich erläuterte er die einzelnen Ergebnisse des Workshops - beispielsweise die Entwicklung des Baus als Marke.