Brandenburg: Investoren gesucht Vom Plattenwerk ist nichts mehr zu sehen
Die-Mark-Online (2009)
BRANDENBURG (mar), "Ein Blick reicht, um den Anlass zu rechtfertigen!”, begann Dr. Claus-Peter Pietras am Dienstag seine Rede vor Vertretern der Stadtverwaltung und der Ministerien.
Der Geschäftsführer der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH (GESA) zeigte voller Stolz auf eine Brachfläche von rund 14 ha. Dort stand ab 1972 das Fertigteilwerk Brandenburg - auch als Plattenwerk bekannt. Im Mai 2007 haben wir mit dem Rückbau begonnen”, erläuterte Pietras. Insgesamt 40 vom Jobcenter finanzierte Arbeitskräfte sorgten bis November 2008 dafür, dass künftige Investoren ein von Altlasten bereinigtes Grundstück vorfinden können. “Zudem fand im Nordteil des Geländes eine Tiefenenttrümmerung statt”, erklärte Dipl. Geologe Bernd Poetsch. “Der Abbruch betraf einen umbauten Raum von 200.000 Kubikmeter.” Insgesamt seien 35.000 t Betonrecyclingmaterial angefallen, das teilweise wieder für die Begradigung und Versiegelung der Flächen genutzt wurde.Die größte Herausforderung liegt noch vor der GESA, die sich als Bundesunternehmen auf die Vermarktung von problembehafteten Grundstücke spezialisiert hat. Das Grundstück, das sich seit September 2005 in Besitz der Gesellschaft befindet, muss noch an den Mann gebracht werden. Zwar gebe es bereits Anfragen von Investoren, allerdings nur für kleine Fläüchen. “Besonders groß ist dabei das Interesse am Wassergrundstück”, so Martina Politzer.