– Autor: Presseinformation GESA mbH (2013)

Pressemitteilung der GESA mbH

 

Wasserüberleitung zwischen den sogenannten Braunkohle-Restlöchern Heide V und VI in der Region  Lauta / Hosena - keine nachzuweisenden Schadstoffverlagerungen

 

 

 

Im Zuge der Umsetzung der durch das Sächsische Oberbergamt in Abstimmung mit Brandenburg angeordneten Maßnahmen zur Gefahrenabwehr wird seit etwa  4 Wochen von  der  GESA mbH die Wasserüberleitung  zur Absenkung des Wasserstandes vom Restloch Heide V zum Restloch Heide VI betrieben. Während dieses Zeitraums wurden bisher mehr als 35 Tm3 Wasser ins Restloch Heide VI übergeleitet und der Wasserstand im Restloch Heide V um ca. 15 cm abgesenkt.

Zur Kontrolle eines möglichen Schadstofftransports wurden im Restloch Heide VI und im Abfluss (Grenzgraben)  an mehreren Punkten in Absprache mit den zuständigen Behörden Messstellen zur Überwachung  eingerichtet. Die gemessenen Daten können ständig online abgerufen werden  und werden von den zuständigen Behörden mit überwacht.

Die umfangreichen online- und laboranalytischen Untersuchungen - in Heide VI sowie im Grenzgraben -  belegen, dass es bisher zu keiner Erhöhung der Schadstoffwerte in Heide VI und im Abfluss gekommen ist und die gemessenen Werte unbedenklich sind.

 

Die Besorgnis vieler Anwohner im Hinblick auf eine Schadstofferhöhung -  insbesondere durch Arsen -  ist daher bislang unbegründet.  Die Arsen-Gehalte in Heide VI und dessen Abfluss überden Grenzgraben liegen derzeit unter oder um die chemische Nachweisgrenze von 1 µg/l.

Der pH-Wert der Heide VI ist während der bisherigen Überleitung nahezu  unverändert (2,5  bis 2,9) geblieben, im Abfluss ist  bisher  keine pH-Änderung zu verzeichnen.

 

Das umfangreiche Monitoring stellt sicher, dass es im Bereich der Heide VI sowie deren Abfluss zu keiner schädlichen Veränderung der Gewässerqualitätkommen kann.

Die GESA steht während der gesamten Maßnahme im kontinuierlichen Informationsaustausch mit den zuständigen Behörden. Die Wasserüberleitung wird in den nächsten Monaten fortgesetzt.

 

Wegen des öffentlichen Interesses wird die GESA mbH über den Sachstand  in regelmäßigen Abständen auf ihrer Internetseite und über die regionalen Medien berichten.

 

www.gesa-info.de

 

 

 

Berlin , den 18.09.2013