– Autor: Peggy Kompalla Cottbuser Rundschau (2019)

(auszugsweise) Im nächsten Jahr soll die Sanierung der alten Dachpappenfabrik direkt an der Spree fortgesetzt werden - heute eine der schlimmsten Altlasten von Cottbus. Der Untergrund war nicht versiegelt und Teerrückstände wurden im Umland verkippt. Bis 1991 wurde das Gelände nur noch als Lager des VEB Chemische Werke Cottbus genutzt. 1991 entfernte die Stadt eine erste Teergrube. Drei Jahre später wurden die Gebäude abgrissen. 1995 begann der Probebetrieb, um Schadstoffe vom Grundwasser abzuschöpfen und Bodenluft abzusaugen. 2014 wurden die sechs verbliebenen Teergruben entleert. Eine grundlegende Sanierung des Bodens steht bislang aus. Das ist im kommenden Jahr geplant. Die Kosten dafür werden auf zwei Millionen Euro geschätzt, erklärt  Umweltdezernent Thomas Bergner(CDU). Damit finden die Arbeiten ihren Abschluss - auch wenn der Ort niemals vollständig schadstoffrei sein werde. 

Das Grundstück an der Peitzer Straße wurde von der Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH übernommen. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen im mittelbaren Besitz der Bundesrepublik Deutschland. Die Kosten der Sanierung des Standortes teilen sich Land und Bund.