– Autor: Peggy Kompalla Cottbusser Rundschau (2015)

(auszugsweise)

Cottbus.

Von der Merkur-Brauerei sind kaum mehr als Schuttberge, das Pförtnerhaus und der Schornstein des Heizhauses übrig. Ab Mitte September soll auch diese Landmarke fallen.Doch bevor der Sprengmeister anrückt,müssen andere Munitionsfachleute ihr Werk verrichten.

Die Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten(GESA) ist seit dem Jahr 2012 im Besitz der einstigen Fabrik. Die Immobilie war nach einem langjährigen Rechtsstreit an die GESA übertragen worden. Das Unternehmen gehört dem Bund. Für Abriss und Entsorgung rechnet die GESA mit Kosten von 300.000 Euro. Im Februar rückte der Abrisstrupp an, im November soll er fertig sein. Die Fabrik ist längst ein Haufen, der sich in Tonnen aufwiegen läßt. So sind bislang 30 Tonnen Schrott, 350 Tonnen gefährliche Abfälle - darunter Asbest und Teerkork - und 20.000 Tonnen Bauschutt angefallen.