– Autor: Oliver Schwers Märkische Onlinezeitung (2015)

MOZ (auszugsweise) Im April will die Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten (Gesa) mit dem großen Aufräumen beginnen. Der staatseigene Betrieb soll die Kontamination mit Mineralölkohlenwasserstoffen um 78 Prozent und die der leichtflüssigen Stoffe um 75 Prozent reduzieren. Das kommt einer Renaturierung der früher ackerbaulich genutzten Senke gleich.Das Geld zur Beseitigung der DDR-Giftbrühe muss die Bundesrepublik bezahlen. Sie teilt sich die Entsorgungskosten mit dem Land Brandenburg. Der Umfang wird auf rund zehn Millionen Euro geschätzt. Der Landkreis ist finanziell nicht beteiligt.

Wenn die trübe Brühe ausgepumpt ist, lässt die Gesa die Böschungen der Riesengrube befestigen, um der natürlichen Begrünung einen Halt zu bieten. Die Entsorgung dauert voraussichtlich ein Jahr. Mindestens zehn Jahre lange muss danach das gesamte Gelände innerhalb der heutigen Umzäunung überwacht und regelmäßig gewartet werden. Oberflächenwasser kann dann wieder seinen Weg in das Toteisloch finden.